
Schon früh wird Margarete von Österreich zum ersten Mal verheiratet – mit nur drei Jahren. Es folgen zwei weitere Ehen, die alle kurz bleiben und für Margarete herbe Schicksalsschläge bereit halten. Als ihr Vater sie zum vierten Mal verheiraten will, weigert sie sich – und wird stattdessen mit 27 Jahren zur Statthalterin der burgundischen Niederlande.
Sie führt ein Leben als Regentin und arbeitet für ihren Neffen, den späteren Karl V.. Als dieser mit dem französischen König Franz I. aneinander gerät, verhandelt Margarete als Tante des deutschen Königs mit der Mutter des französischen Königs den “Damenfrieden von Cambrai”. Für viele Mittelalter-Historiker gilt Margarete deshalb bis heute als beste Diplomatin Europas.
Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:
- Prof. Birgit Studt, Universität Freiburg
- Thea Leitner: Europas bester Diplomat. Margarete 1480-1530. Wien, 1987
- Ursula Tamussino: Margarete von Österreich: Diplomatin der Renaissance. Graz, 1995
Redaktion: Carolin Rückl und Sefa Inci Suvak
Technik: Sascha Schiemann



Schreibe einen Kommentar